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Wolfgang Adelhelm

Wolfgang Adelhelm

ist für Sie über das  

Ev. Pfarramt Schlaitdorf-Altenriet, Kirchstr. 17, 72667 Schlaitdorf erreichbar:

con tel 07127 / 32979

con emailButton pfarramt.schlaitdorf-altenriet(at)elkw.de

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Liebe Gemeindeglieder in Schlaitdorf und Altenriet,

ganz gespannt und neugierig bin ich bereits auf die beiden Ortschaften auf ihrer lichten Höhe, wo ich ab Januar 2020 leben und als Pfarrer wirken werde. Und gespannt bin ich natürlich auf Sie, liebe Gemeindeglieder! Ich weiß natürlich, ganz verschiedene, vielfältige Menschen werden mir begegnen.

Da ich selbst aus einem überschaubaren Dorf im Zabergäu stamme, Hausen an der Zaber (heute ein Stadtteil von Brackenheim), und weil ich an einer ländlichen Umgebung vieles schätze und liebe, freue ich mich auf meine neuen Lebensorte. Und sicherlich werden dort zwischen Stuttgart und der Schwäbischen Alb aber doch Menschen mit je ganz persönlichen und individuellen Lebensgeschichten da sein. Und das ist auch gut so!

Jung bin ich nicht mehr. Fünfundfünfzig Jahre darf ich schon in dieser schönen Welt leben. Einiges an Lebenserfahrung und Erfahrungen im kirchlichen Dienst werde ich zu Ihnen mitbringen – und es wird doch eine ganz neue Umgebung, und Sie werden eine ganz neue Gemeinde für mich sein.

Auf meinem Werdegang als Theologe hat mich das lutherische Erlangen, das weltoffene Hamburg, dann der Protestantismus in Frankreich, in Montpellier, angeregt und beschäftigt. In Tübingen habe ich schließlich das Examen abgelegt.

In Bolheim, Dekanat Heidenheim – also auf der schönen Ostalb - war ich als Ausbildungsvikar. In Hemmingen, Dekanat Ditzingen, und Waldenbuch, Dekanat Böblingen, war ich Pfarrer. Seit 2011 sind die beiden kleinen Gemeinden Buoch und Breuningsweiler (Dekanat Waiblingen), beide auch naturräumlich schön auf ihrem Bergrücken gelegen, mein Wirkungsort.

Anregungen und Beschäftigung mit Einflüssen und Inhalten möchte ich meinen Werdegang als Theologe nennen, nicht "Prägung". Denn ich möchte in allem stets für mich selbst fragen, was kann etwas für mich, in meinem Leben, in meiner Zeit heißen, wie kann ich es fassen und formulieren im Gespräch mit Ihnen heute?! Wir müssen – wir dürfen – je unsere eigenen Erfahrungen machen und zu unseren Überzeugungen gelangen.

Was mich je länger je mehr bewegt, ist die Jesuanische Botschaft von Gottes Liebe, die uns Gottes großes JA erfahren lässt, das uns unsere in der Welt angefochtene Integrität als Gottes Geschöpfe erhält und auch beizeiten heilt.

Ich muss mich freilich doch auch immer wieder fragen, was sagen mir Jesu Worte heute neu? Mit einer Formulierung Hilde Domins versuche ich bisweilen der guten Spur zu folgen: Vertrauen – das schwerste ABC! Und Luthers Erfahrung mit dem Glauben begleitet mich auf dem Wege: Der Glaube ist Gottes Werk für mich!

In Buoch und Breuningsweiler hatte ich leider in den vergangenen Jahren mit den dramatischen Auswirkungen des Pfarrplans 2024 und also letztlich mit der Auflösung meiner Gemeinden und der Neueingliederung der Teile in andere Gemeinden zu tun. Und noch ist, gedrängt, vieles zu regeln und auf den Weg zu bringen.

In Schlaitdorf und Altenriet freue ich mich nun aber auf ein Wirken, bei dem es wieder darum geht, gemeinsam Gemeinde zu sein und in die Zukunft zu schauen und zu bauen.

Bis zum Januar wünsche ich Ihnen viel Gutes, liebe schlaitdorfer und altenrieter Gemeindeglieder, und grüße Sie herzlich!

Pfarrer Wolfgang Adelhelm