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Die Konfirmation gehört immer noch zu den beliebtesten kirchlichen Feiern im Lebenszyklus. Sie wird mit viel Liebe und oftmals großem Aufwand in den Familien gestaltet. Fast alle, die einst als kleine Kinder getauft worden sind, lassen sich mit 13 oder 14 Jahren dann auch konfirmieren. Diese ungebrochene Beliebtheit ist umso bemerkenswerter, als Konfirmation ja eine völlig freiwillige Angelegenheit ist!
Die Mädchen und Jungen besuchen im Jahre ihrer Konfirmation i.d.R. das 8. Schuljahr. Die Schulen sind gehalten, den Mittwochnachmittag im 8. Schuljahr für den Konfirmandenunterricht freizuhalten.
Während unser Schulsystem die jungen Menschen zu diesem Zeitpunkt also schon längst nach ihrem Leistungsvermögen auseinander sortiert hat, ist die Kirche mit ihrer Konfirmation einer der seltenen öffentlichen Orte, an denen der Jahrgang noch einmal interessens- schulartenübergreifend zusammengeführt wird – das ist integrative und inklusive Arbeit an der Gesellschaft im besten Sinn des Wortes.

Die Altenrieter Kirchengemeinde verwendet dementsprechend auch sehr viel Aufmerksamkeit und Mühe für diesen wichtigen Bereich des Gemeindelebens. Dafür verbürgen sich neben dem Pfarrer die beiden Kirchengemeinderäte Tanja Kaiser und Andi Veil.

Konfirmationssonntage sind in Altenriet stets die beiden Sonntage Jubilate und Kantate (also der 3. und der 4. Sonntag nach Ostern). Denn immer noch sind die Jahrgänge in unserer Gemeinde so stark, dass die Konfirmationsfeier auf 2 Sonntage verteilt werden muss, damit unsere ca 200 Sitzplätze fassende St. Ulrich-Kirche nicht überfüllt ist. Die Konfirmation ihrer jungen Menschen ist ja nicht nur ein großes Familienereignis, sondern auch ein großes jährliches Fest für die ganze Gemeinde.
Gleich nach den Pfingstferien beginnt für die „Neuen“ der Konfirmandenunterricht, der i.d.R. mittwochs stattfindet. Die Mädchen und Jungen besuchen dann meist noch die 7. Klasse.


Angemeldet worden zum „KU“ sind sie von ihren Eltern beim KU-Anmeldeabend im Frühjahr. Dort haben die Familien den Terminfahrplan für das ganze Konfirmandenjahr besprochen und sich auch gleich für einen der beiden Konfirmationssonntage eingetragen.

Verbindende (und verbindliche!) high-lights sind u.a.:

    • das gemeinsame Basteln und Gestalten von Konfi-Kerzen und Gebetsschemelchen, gleich zum Start
    • das Gemeindefest, immer am ersten Juli-Sonntag, auf dem sich die neue Gruppe der Gemeinde vorstellt. Bei dieser Gelegenheit bekommen die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden auch ihre Bibel überreicht (nämlich von ihren gerade erst konfirmierten Vorgänger/innen);
    • die Teilnahme der ganzen Gruppe am „KonfiCamp“ des evangelischen Jugendwerkes Bezirk Nürtingen, das meist Ende Juni/Anfang Juli stattfindet,
    • das Konfi-Abendmahl an einem Sonntag Ende September/Anfang Oktober, wenn die Jugendlichen im Unterricht darauf vorbereitet worden sind;
    • die Teilnahme an der „Diakonie-Rallye“ des Diakonischen Werkes Nürtingen;
    • das „Bibeltheater“ in der KInderbibelwoche in den Herbstferien mit Abschlussgottesdienst;
    • die Vorbereitung und Gestaltung eines „Friedensgottesdienstes“ im Rahmen der kirchlichen Friedensdekade an 10 Tagen im November;
    • das „Adventsliedersingen“ bei älteren und kranken Gemeindegliedern in der Adventszeit;
    • evtl ein zweites KU-Wochenende im März zur Vorbereitung der Konfirmationsgottesdienste;
    • die Vorbereitung und Mitgestaltung des Abendmahlsgottesdienstes vor den Konfirmationen;

KU und Konfirmation will in Altenriet heißen: Kirche zum Anfassen und Ausprobieren, bunt wie das Leben…